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die 4.infanterie treffen

6.juni 1944

nachdem wir uns ein bisschen ausgeruht hatten, waehrend Lt.colonel cole wieder einiges mit mac besprach machten wir uns auf den weg in richtung strand.wir sollten die 4. infanterie division unterstuetzen die ueber utah-beach reinkam.wir trennten uns wieder von cole und den jungs und gingen in beide richtungen los um die krauts an den flanken des strands zu ueberfallen.auch courtland hatte inzwischen eine beintasche gefunden und sich mit einem m1-karabiner ausgeruestet.wir trafen auf ein paar krauts, etwa 2 meilen bevor den damm erreichten.rivas hatte sie wieder einmal zuerst ausgemacht und uns darauf hingewiesen dass wir sie ueberraschen koennten. wir brachten uns hinter einem gebuesch in stellung und der sgt erklaerte uns die taktik.er schickte courtland und rivas auf die linke flanke. sie sollten die krauts unter schweren beschuss nehmen, so dass mac und ich sie von hinten ausschalten konnten. rivas und courtland schossen und schrien wie verrueckt und die taktik zeigte wirkung mac und ich umgingen sie schnell und lautlos und standen schlie?lich in einer guten position.? der sgt wechselte noch einmal sein magazin und ich nahm den schussstreifen aus meiner m1 und steckte einen neuen hinein. dann begann mac in kurzen salven auf die krauts zu feuern. er traf einen von ihnen am hals einen anderen an der schulter ich erwischte den dritten am kopf. der letzte wollte fliehen verlie? die deckung und fing sich eine kugel von rivas ein, gut geziehtlt, direkt ins herz.den einen deutschen den mac nur an der schulter erwischt hatte lie?en wir liegen, wir wussten nicht ob noch andere von denen hier waren und konnten es nicht riskieren die deckung zu verlassen. wir zogen also weiter.ich haette nie gedacht dass ich einen verwundeten menschen einfach so links liegen lassen wuerde.
kurz bevor wir am damm zu ausgang vier ankamen hoerten wir etwas und sahen zwei maenner. mac meinte krauts aber rivas schwor er haette eine airborne-uniform erkannt.wir naeherten uns und mac rief:"thunder".wir warteten kurz und hoerten schlie?lich ein lautes"flash" und ein "ihr koennt kommen" die zwei fallschirmspringer kamen aus ihrer deckung und ich erkannte corrion und winchel den alle friar nannten wegen seiner kurzzeitigen moenchsfrisur die er einem unfall mit einer schere im ausbildungscamp zu verdanken hatte. sie sagten sie haetten schon seit ueber einer halben stunde schuesse vom strand gehoert und die ganze zeit am damm im dreck gelegen und darauf gewartet dass die krauts vom strand kamen."vergebens" wie friar corrion ergaenzte. er sagte nie viel, ein ruhiger typ.wir fanden ein browning, 30mm. die vorbesitzer hatten wohl kein glueck, eine granate musste sie erwischt haben.es war noch blut am abzug. mac befehligte corrion zu schiesen, ich sollte nachladen.courtland, rivas, friar und der sgt. versteckten sich im gebuesch. wir warteten und diesmal nicht vergebens.die ersten krauts die vom strand durch den ausgang vier ueber den damm flohen hatten keine chance. corrion am mg erledigte sie alle gezielt und munitionsparend ich hielt den gurt und fuehrte ihn langsam patrone fuer patrone zum verschluss.eine der lehrgeschossenen patronenhuelssen,die aus dem auswurf fielen,landete auf meiner hose, schmorte ein loch hinein und verbrannte mir die haut. ich zuckte und schrie auf wodurfch corrion das mg verriss. die krauts nutzten diesen kleinen moment der unaufmerksamkeit und brachten sich vor dem 30mm in sicherheit.mac,courtland,rivas und friar rannten nach links um besser sehen zu koennen.corrion hatte sich wieder gefangen und feurte weiter.ich nahm mein m1 und verlie? die stellung nach rechts,lief den damm entlang und warf mich in den graben.die krauts waren hoechstens zwanzig fu? von mir entfernt, ich konnte ihren feldwebel befehle bruellen hoeren.mac und die anderen hatten die linke flande erreicht und schossen auf die deutschen. mac erwischte zwei von ihnen mit seiner mp und rivas und friar landeten auch jeweils einen treffer, aber die krauts verschantzten sich neu und schossen zurueck wobei der sgt und die anderen extrem unter bedraengnis gerieten.ich sah meine chance sie zu retten da die krauts mir den ruecken zugedreht hatten.ich nahm eine granate von meinem guertel,zog den stift zaehlte bis 3 und warf.die granate flog und explodierte,kaum das sie auf den boden aufgeschlagen war.fuenf der restlichen deutschen waren sofort tot einem wurde der linke arm abgerissen und zwei weitere lagen verbrannt am boden und schrien.es stand nur noch ein einziger der deutschen.ich nahm mein garand-gewehr und schoss ihm in die brust.mac hat mich fuer meinen mut gelobt und auch alle anderen sagten, dass ich richtig gehandelt haette, aber ich bekomme die bilder nicht mehr aus dem kopf.
nachdem der strand und der damm gesichert und die verwundeten und toten beider seiten weggeschafft waren sa?en wir auf einem huegel neben den deutschen bunkern aus denen immer noch rauch und ein furchtbarer gestank drang.wir redeten viel und erfuhren von einem der funker, dass es das zweite ranger-bataillon am schlimmsten erwischt haben musste. sie sind am strandabschnitt omaha gelandet, ich glaube im dog green sector. ueber sieben stunden seien sie auf den strand gestuermt um die bunker zu nehmen.warum muss krieg herrschen um frieden zu stiften? ich verstehe das nicht
tag 1
1.1.06 18:45


flaks

6.juni 1944:

spaeter haben courtland, rivas und ich dann mac,also sgt.hassays getroffen und sind mit ihm weiter in richtung treffpunkt.von ihm erfuhren wir auch, dass es mouser im flugzeug erwischt hatte.er sei verblutet noch bevor einer von uns ueberhaupt etwas gemerkt hat. wir sind auf kleine gruppen von deutschen gesto?en konnten sie aber immer mit hilfe des ueberraschungsmoments ausschalten.sobels worte schienen sich doch noch zu bewahrheiten, die krauts haben keine ahnung dass wir wirklich hier sind.nur schade dass er das nicht selber erleben kann.wir trafen auf Lt. colonel cole, den kommandeur des 3.bataillons. er besprach einiges mit mac dann zogen wir in verschiedene richtungen weiter. rivas, courtland der sgt und ich sollten die flaks in der unmittelbaren umgebung ausschalten. colonel cole ging mit pfc. paxton, einem jungen scharfschuetzen aus dem 2.bataillon und pvt. ribeira aus unserer kompanie in richtung st.m?re eglise um mehr maenner aufzutreiben fuer einen angriff auf eine irgendeine stadt.wir sollten uns spaeter mit ihnen treffen.
wir hatten also den auftrag die flaks auszuschalten die sich hier irgendwo befanden.wir gingen erst in richtung sueden und lagen dann andauernd im schlamm.courtland hatte seine beintasche verloren.mac hat sich erst furchtbar aufgeregt dann gab er ihm seine 45er, "besser als nichts hatte er gesagt".ich fuehle mich mit meinem garand trotzdem wohler.rivas stimmte mir zu und der sgt. hatte seine thomson noch nie aus der hand gegeben.wir fanden drei flaks, zwie leichte und ein 8.8, die lie?en wir links liegen markierten die stelle aber fuer die airforce.zu dritt sei eine 8.8 nicht zu nehmen sagte mac mit einem seitenblick auf courtland und seinen colt.die zwei kleinen flaks konnten wir jedoch problemlos besseitigen, die waren so auf die gleiter fixiert, dass sie uns erst bemerkten als ihr beobachter bereits tot war.rivas ist ein verdammt guter schuetze und hat augen wie ein adler. ich bin mir sicher er wird es noch zum sgt. oder sogar zum staff bringen. mit seinem m1 gewehr hat er alleine vier der insgesamt neun krauts erwischt die wir sahen.die flakbesatzungen waren nur einfache infanteristen, die wahrscheinlich nicht einmal ein jahr ausbildung hinter sich hatten, gruenschnabel die nicht einmal wussten dass wir hier sind. nachdem wir die flaks ausgeschaltet hatten, hatten wir fast die haelfte der munition verbraucht und machten uns auf den weg nach st.m?re eglise.hier sitze ich jetzt mit den jungs, die colonel cole noch aufgetrieben hat. es waren allen und garnett aus meinem zug, der scharfschuetze paxton ein gewisser cpl. handerson, der wie er sagt aus ohio kommt, und ein kerl der nichts ueber sich erzaehlen will.ich wei? nur, dass er ein pvt. ist und miller hei?t.
tag 1
29.12.05 12:37


der absprung

6.juni 1944

das war ein tag.wir sind heute morgen losgeflogen und um etwa 0500 angekommen.dann begann der alptraum.sofort als wir ueber der normandie waren, wurden wir von deutschen flaks unter beschuss genommen.das werde ich nie vergessen.staendig explodierten granaten neben unserem flugzeug und wenn ich jetzt hier sitze, mich umsehe und nichts als brennenden schrott weit und breit ausmachen kann, die ueberreste der flugzeuge die neben uns flogen, dann wei? ich nicht wie wir diesen absprung ueberhaupt ueberlebt haben. wir wurden etwa 2 meilen vor unserem absprungpunkt von einer flak getroffen.das flugzeug schlingerte und die jungs riefen dass wir unseren arsch aus diesem brennenden stueck schrott rausbringen sollten aber hassay sagte dass wir auf das gruene licht warten muessen. dann schob er sobel in die tuer so dass keiner von uns springen konnte. ploetzlich explodierte die 1. maschine am linken fluegel unseres flugzeugs und sobel wurde hinaus geschleudert.als ich ihn das naechste mal sah hing er mit seinem fallschirm in einem baum allerdings ohne seinen unterkoerper. eine flak musste ihn erwischt haben. johnny rivas, den ich nach der landung zusammen mit courtland gefunden hatte, sagte nur: "armes schwein" dann gingen wir weiter.es ist beaengstigend wie wenige tote man sehen muss um sich an den ablick zu gewoehnen.
tag 1
29.12.05 11:51


das tagebuch

dieses tagebuch eines fallschirmspringes der am 6.juni 1944 ueber der normandie abgesprungen ist, ist historisch belegt, es ist echt. manche namen wurden aus gr?nden der pers?nlichkeit ver?ndert oder ganz ersetzt, aber die ereignisse haben sich wirklich so zugetragen, im fr?hjahr 1944.


ich habe nie ein tagebuch geschrieben. einige jungs aus meiner kompanie haben damit angefangen nachdem die zeros pearl harbor bin schutt und asche gebombt haben.sie sagen es hilft die furchtbaren ereignisse zu verarbeiten die hier ueberall geschehen. garnett hat mir ein paar seiten seines buches ueberlassen.er ist ein guter kerl.

5. juni 1944:

ich bin cpl. peter adrian burtain, 3. zug fox-kompanie, 2. batailon, 502 PIR der amerikanischen airborne. heute ist der 5.juni 1944, morgen beginnt die "operation overlord", die invasion in der normandie.die marine wird um 0600 landen und wir muessen ihnen den weg im hinterland freimachen. "das sollte nicht so schwierig werden" sagt unser sgt. david sobel immer,"die krauts glauben wir kommen in calais und halten die operation overlord fuer ein taeuschungsmanoever.die mischen wir ein bisschen auf und dann gehts mit der kavalerie nach calais.denen blasen wir die stellungen unter dem arsch weg bevor sie uns ueberhaupt kommen hoeren." ich hoffe er wird recht behalten.wir sind zur zeit bei unseren verbuendeten in england stationiert und werden noch heute abend in richtung normandie ausgeflogen.wir sollen in der naehe einer kleinen stadt namens st.m?re eglise landen. ich muss jetzt aufhoeren wir trainieren wieder.fast so schlimm wie im ausbildungscamp als uns sobel taeglich den currahee raufrennen lie?. wir haben ihn dafuer gehasst
tag 0
29.12.05 11:30





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